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Erfolg hat, wer Regeln bricht

JETZT im Handel!

Wie Leidenschaft zu Spitzenleistung führt.
Ein Ausnahme-Unternehmer packt aus.

ISBN 978-3-1093-0550-0


14,8 x 21,6 cm, Hardcover

208 Seiten

EUR 19,90 (D/A)

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Zielgruppen:

Unternehmer/in
,
Manager
,
Führungskräfte
und
Menschen
,
die mehr von ihrem Leben erwarten.
Rezensionen:

Gerade bin ich mit Ihrem Buch fertig geworden. Es war so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.

Einfach klasse das Buch, lese nicht viel aber hier war ich gefesselt... Sehr erfrischend, innerhalb von zwei Tagen war ich durch. Danke dafür :)

Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Buch so interessant sein kann. Tipps die das Leben bereichern!!! DANKE HERR FISCHER

Kann ich jeden empfehlen zu lesen. kurzweilig und interessant. Mann/Frau kommt sofort ins Handeln! Danke für dieses super Buch!

Ich habe vor ein paar Wochen die Empfehlung von Robert Betz (Ihr neues Buch) gelesen. Klasse! Hut ab, was Sie alles auf die Beine gestellt haben.

Hallo Herr Fischer, mittlerweile habe ich auch Ihr Buch gelesen und es als ebenso inspirierend empfunden, wie Ihren Vortrag bei Upstalsboom in Varel. Nochmals vielen Dank für Ihre vielen Impulse. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Aktuell

Neue Trends im historischen Depot

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VON TINA SCHWARZ
Quelle: MITTELDEUTSCHE ZEITUNG (16./17. JUNI 2018)

HALLE/MZ - Die Arbeitswelt ist im Wandel. Mit der Digitalisierung und der Generation Y, einer neuen Generation von Mitarbeitern, die zwischen 1980 und 1995 geboren wurde, stehen die Unternehmen vor tiefgreifenden Veränderungen. Themen wie flache Hierarchien, Work-Life-Balance (Arbeit und Leben im Gleichgewicht), transparente Gehälter, Persönlichkeitsentfaltung und flexibles Arbeiten werden die Arbeitswelt in den nächsten Jahren immer stärker bestimmen.


Veranstaltung in Halle

Um diese Veränderungen voranzubringen und die Unternehmen dabei zu unterstützen, veranstaltet „Xing“, das durch sein gleichnamiges soziales Netzwerk bekannt geworden ist, seit zwei Jahren seine „New Work Sessions“ (Sitzungen der neuen Arbeit) in Deutschland. Nach Düsseldorf, Stuttgart, Wolfsburg und Berlin, ist „Xing“ nun auch in Halle angekommen - und damit zum ersten Mal in Sachsen-Anhalt.
Unter dem Motto „New Work: Neue Arbeit, neue Wege, neue Arbeitskulturen“ hat „Xing“ dabei einige Pioniere der modernen Arbeitswelt vorgestellt. Darunter waren auch der Unternehmer Mike Fischer, die Herzlichkeitsbeauftragte Mahsa Amoudadashi und der Architekt Van Bo Le-Mentzel.
Für Halle entschieden hat sich das Unternehmen, das seinen Sitz in Hamburg hat, aus einem bestimmten Grund. Man wolle auf diesem Weg auch mittelständische und kleine Unternehmen abseits der großen Metropolen erreichen, sagt „Xing“-Sprecherin Daniela Menzel.


Regionale Unternehmen

Rund 200 Vertreter von überwiegend regionalen, aber auch internationale Firmen waren in das historische Straßenbahndepot in Halle gekommen, um sich in Vorträgen über neue Ansätze in der Unternehmenskultur und innovative Arbeitsmodelle zu informieren. Die Teilnehmer konnten zwischen 14 Vorträgen, die in historischen Trams, einem Omnibus oder der großen Straßenbahnhalle stattfanden, wechseln und mit den Experten und Vertretern anderen Unternehmen ins Gespräch kommen.





Mike Fischer
Mike Fischer
Mahsa Amoudadashi
Mahsa Amoudadashi
Van Bo Le-Mentzel
Van Bo Le-Mentzel
Die Plätze für das Fahrschulinternat von Mike Fischer in Gera (Thüringen) sind über Monate ausgebucht. Auch Deutschlands Influencer, reichweitenstarke Personen in den sozialen Medien, wie Shirin David und Cheyenne Ochsenknecht, reißen sich darum, ihren Führerschein innerhalb von sieben Tagen in Gera machen zu dürfen. Auf Facebook, Youtube oder Instagram können ihre zigtausend Abonnenten sie dabei verfolgen, wie sie das erste Mal mit dem Auto fahren oder aufgeregt auf den Prüfer warten. Als Mike Fischer sein Unternehmen, die "Fischer Academy"‚ mit dem Startkapital nach der Wende gründete, hätte er nicht erwartet, dass er mehr als 1 000 Fahrschüler pro Jahr nach Thüringen lockt und obendrein noch einen Pizzalieferdienst ins Leben ruft. Mike Fischer erzählt, dass er seine Mitarbeiter von Anfang an für wichtiger hält als sich selbst. Auch nach fast 30 Jahren vertritt er diese Einstellung noch immer. "Ich arbeite nur mit Menschen zusammen, die für ihren Job brennen", sagt er.
Im Austausch dafür, können sie bei ihm ihre Persönlichkeit und Fähigkeiten entfalten und die Arbeit tun, die ihnen auch wirklich Spaß macht. Statt auf Hierarchien setzt er auf Wertschätzung und Bindung. Einmal im Jahr veranstaltet der Thüringer mit seinen 84 Mitarbeitern eine Preisverleihung. Mike Fischer: "Wer es dort in die 'Hall of Fame' schafft, ist sein Leben lang unkündbar."
Dass Mahsa Amoudadashi Herzlichkeitsbeauftragte wurde, war purer Zufall. Nach ihrem Abitur machte die gebürtige Iranerin eine Ausbildung als Hotelfachfrau im Schindlerhof in Nürnberg. Schon nach den ersten Minuten ihres Vortrags waren viele Zuhörer von ihrer ruhigen und offenen Art fasziniert. Auch ein Grund, warum ihr damaliger Chef sie unbedingt im Unternehmen halten wollte und "mir den Job der Herzlichkeitsbeauftragten zuschusterte, als ich das Hotel nach meiner Ausbildung verlassen wollte".
In ihrem neuen Job sollte Mahsa Amoudadashi den anderen Mitarbeitern zeigen, wie man mit Kunden herzlich umgeht. Schnell begriff sie aber, dass man das niemanden beibringen könne. Stattdessen fing sie an, sich um das Wohl der Mitarbeiter im Unternehmen zu kümmern, Rituale der Wertschätzung und Teamevents zu veranstalten. "Denn erst wenn man für seine Arbeit brennt, kann man auch Kunden begeistern", sagt Mahsa Amoudadashi.
Nach drei Jahren verließ sie den Schindlerhof dann doch, um Wirtschaftspsychologie zu studieren und ihr Wissen bei Vorträgen weiterzugeben. Doch allein jemanden einzustellen, der den Mitarbeitern einen Obstkorb hinstellt, genüge nicht, sagt sie scherzhaft. "Eine schwache Unternehmenskultur muss an der Wurzel des Übels angepackt werden u- nd diese liegt meistens in der Führungsebene."
"Was haben Microsoft-Gründer Bill Gates und Apple-Gründer Steve Jobs gemeinsam?", fragt der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel. "Sie haben ihre Ideen an einem Ort des Austausches entwickelt, einem Ort im öffentlichen Raum, der frei zugänglich ist." Le-Menzel nennt es den "Garageneffek".
Für den Architekten ist der Vortrag in Halle ein besonderes Erlebnis. Noch nie durfte er in einer historischen Tram über das Thema sprechen, das ihn seit ein paar Jahren beschäftigt: über die Zukunft des Arbeitsplatzes. Bekanntgeworden ist Le-Mentzel durch seine "Hartz IV Möbel", die man mit wenig Geld aus Holz selber bauen kann. Nun spricht er über seine "Tinyhouses", zehn Quadratmeter große Häuser auf vier Rädern, mit denen er Räume abseits von Büros schafft, in denen Ideen und Kreativität entstehen können - so wie in den Garagen von Bill Gates und Steve Jobs in Kalifornien (USA).
Seine „Tinyhouses“ können als offene Büros und zugleich als Lebensraum genutzt werden. Sie haben Fenster und Türen, Wlan, Strom und Wasser. Die Küche und das Bad sind auf eigenen Modulen auf Rollen gebaut, so dass man sie einfach herausschieben kann. Eines seiner "Tinyhouses" steht für die Veranstaltung in dem Straßenbahndepot in Halle. Darin erzählte Robert Schröder über seine Bewerbung bei der Weltallmission "Mars One" und dem künftigen Arbeiten und Leben auf dem Mars.


Vorreiter der modernen Arbeitswelt

"Xing" ist ist ein soziales Netzwerk für berufliche Kontakte, das 2003 gegründet wurde. Die 14 Millionen Nutzer können über die Plattform mit anderen Mitgliedern in Kontakt bleiben und Nachrichten schreiben. Dazu ist ein eigenes Profil mit Foto anzulegen, auf dem der eigene Job, Berufserfahrung, Fähigkeiten und Interessen vorgestellt werden können. Auf dem Stellenmarkt werden außerdem Jobs angeboten oder über Trends der neuen Arbeitswelt informiert. Über einen Kalender werden zudem Veranstaltungen angezeigt.

Das Unternehmen ist ein Vorreiter für moderne Arbeitsmodelle. In einer wöchentlichen, onlinebasierten Umfrage, wird die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen anonym erhoben . Die Mitarbeiter können sich außerdem dreimal im Jahr für eine Woche in Projekten organisieren und und Produktideen verfolgen. "Xing" setzt auch auf Transparenz. Seit 2017 werden alle firmeninternen Gehaltsstrukturen für Mitarbeiter anonym offengelegt. Ziel sei es, die Voraussetzung für einen offenen und fairen Dialog in Gehaltsgesprächen zu schaffen.